Über uns

Es fing bereits an, als wir noch Kinder waren. Wir haben Tiere für ihre Ergebenheit dem Menschen gegenüber, als auch für ihren Arbeitswillen immer respektiert und geschätzt. Früher hatten wir beide einen Hund als Haustier. Przemek hatte eine Dalmatinerhündin, die auf den Namen Kora hörte und ich eine Kurzhaardackelhündin mit dem Namen Dona. Die Entscheidung über die Rasse haben natürlich unsere Eltern getroffen, trotzdem bedeuteten die Tiere die Welt für uns. Schon damals konnte ich bei den Picknicks, die an Wochenenden stattfanden, etwas Ausstellungsluft schnuppern. Auch freute ich mich sehr über die Erziehung der Welpen, zusammen mit Dona. Stundenlang konnte ich ihnen beim Wachsen und Herumtollen zusehen oder wie sie unsere Küche in ein Schlachtfeld verwandelten. Nichts konnte jedoch den Anblick der winzigen, schrumpeligen Kügelchen ersetzen, die fröhlich jaulend um die Füße herumschwankten. Damals hab ich beschlossen, dass ich irgendwann einmal einen eigenen Hund haben würde, den ich erziehe, ausbilde und mit dem ich ein häufiger Gast auf Ausstellungen sein würde. Als ich von Zuhause auszog um zu Studieren, musste ich diese Idee leider auf Eis legen. Das Leben in einer WG mit Freunden hätte mir die Pflege des Hundes keineswegs erleichtert. Im Gegenteil, dieser hätte es nur schwerer sich in solch einer Menschengruppe seine Beziehungsperson auszusuchen. Als die Mitbewohner auszogen, fiel endlich die Entscheidung sich einen Hund anzuschaffen. Wir haben bereits zwei Frettchen zu Hause: Adrenalinka und Akitka Inu – unsere beiden Tierchen, die mit uns, auf ihren kurzen kleinen Beinchen, ein gutes Stück Polens erkundet haben.

Die Wahl eines reinrassigen Hundes war genau durchdacht. Bis auf unser Vorhaben, das Ausstellungsleben auszukosten, hatten wir einige Bedenken, was die Sicherheit unserer kleinen Freunde betraf. Der Größenunterschied war ja sowieso vorgesehen, denn wir haben nur große Hunderassen in Betracht gezogen, jedoch hätte ein Hund mit unbekannter Vorgeschichte eine größere Gefahr für unsere Frettchen dargestellt. Und warum ausgerechnet ein TWH? Gut ein paar Jahre suchten wir eine geeignete Rasse: einen gehorsamen Hund, aber dennoch einen ‚selbständig‘ denkenden, aber was das Wichtigste war, einen gesunden. Viele Hunderassen schlossen wir aufgrund xihrer gesundheitlichen Probleme aus. Und dann entdeckten wir den TWH. Stolz, elegant aber bescheiden, gesund, schlank aber dennoch wendig und schnell. So fiel letztendlich die Entscheidung, einen TWH in unser Zuhause aufzunehmen. Mit der Auswahl des geeigneten Züchters hatten wir da schon weniger Probleme. Dadurch, dass es der erste Hund in unserem Erwachsenenleben war, wollten wir vom Züchter unterstützt werden, falls einmal Probleme auftauchen sollten. Und so geschah es auch.

Mit zunehmendem Alter machte K-Lee immer weniger Schwierigkeiten. Es waren nie ernste Probleme. Sie demolierte nichts in unserer Wohnung, blieb brav auch mal allein zu Hause, absolvierte hervorragend ihre Schulungen und Trainingseinheiten. Sie ist zudem der erste TWH in Polen, der an Frisbee Wettbewerben Dog Chow Disc Cup mitgemacht hat. Unsere kleinen Erfolge erfüllten uns mit Stolz, weswegen wir zu dem Schluss gekommen sind, K-Lees wunderbaren Charakter in ihren Nachkommen zu verewigen und zu erhalten. Im Jahr 2009 haben wir den Beinamen sowohl im polnischen kynologischen Verband registriert, als auch im Fédération Cynologique Internationale (FCI).
Atropa Bella Donna ist der lateinische Name für die Schwarze Tollkirsche. Man hat es früher zur Vergiftung von Wölfen benutzt. Doch in diesem Fall ist es anders. Wir sind quasi vom Wolf vergiftet worden, von seiner Ergebenheit, Liebe und von seinem Verständnis unserer Bedürfnisse. Italienische Frauen benutzten diese Pflanze um ihre Pupillen zu weiten und somit ihren Augen Glanz zu verleihen. Dieser Glanz wölfischer Augen begleitet uns seit 2008 und wir hoffen, dass er noch viele, viele Jahre mit uns bleibt…

 
-O nas- -Aktualności- -Historia CzW- -Wzorzec- -Nasze suki- -Nasze psy- -Treningi- -Plany- -Mioty- -Linki- -Kontakt-